(Franz.) Uhr mit mindestens drei zusätzlichen Funktionen wie Schleppzeigerchronograph, ewigem Kalender und Minutenrepetition. Oft weist sie noch weitere kalendarische, astronomische, geografische oder akustische Komplikationen auf. Siehe Komplikation 762. Unter den «Grande Complication»-Taschenuhren sind besonders zu erwähnen: die Marie-Antoinette von Breguet (1827, nachgebaut 2008), die Merveilleuse von Ami Lecoultre-Piguet (1878), die Universal-Uhr von Union (1895), die Leroy 01 von Piguet Frères (1900), die Astronomique von Capt & Cie (1904), die James W. Packard (1916 und 1922) und die Henry Graves Jr. (1932) von Patek Philippe, die Farouk von Vacheron & Constantin (1955), die Fabuleuse von Richard Daners (1985), das Kaliber 89 (1989) und die Star Caliber 2000 von Patek Philippe. Bei den Armbanduhren denkt man an: die Da Vinci von IWC (1984), die 1735 von Blancpain (1991), die Destriero Scafusia von IWC (1992), die Sky Moon Tourbillon von Patek Philippe (2001), die Louis-Élisée Piguet 1892 von Paul Gerber, die Hybris Mechanica Gyrotourbillon I (2004), Reverso Triptyque (2006) und Grande Sonnerie (2009) sowie die Master Grande Tradition Grande Complication (2010) von Jaeger-LeCoultre, die Aeternitas Mega 4 von Franck Muller (2010), die Portugieser Sidérale Scafusia von IWC (2011), die 1f4 von Dominique Loiseau (2011) und die Hommage à Anticythère von Hublot (2011). Die komplizierteste Grossuhr der Welt ist die astronomische Uhr im Strassburger Münster, die von Jean Baptiste Schwilgué 1842 bis zum Äussersten perfektioniert wurde. Vor ihr waren die astronomische Uhr von Richard von Wallingford (1335), die Monstranz von Paulus Braun (1600) und die astronomische Uhr mit heliozentrischem Planetarium von Antide Janvier (1801) entstanden.
(1724)